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Reisemedizin

Für Reisen werden mehrere hundert, wenn nicht mehrere tausend Euro investiert. Zusätzlich wird die eigene Ausrüstung (z.B. für Tauchen oder Bergsteigen) geprüft, das Auto vor der Reise gecheckt. Aber rund 20 bis 50 Euro für eine reisemedizinische Beratung?

Unter reisemedizinischer Vorsorge werden alle Maßnahmen verstanden, die gezielt zur Vermeidung von Krankheiten auf Reisen durchgeführt werden. Dabei ist die Reisemedizin heute eine deutlich kompliziertere Disziplin als früher. Sie entwickelte sich aus der Infektions- und Tropenmedizin einerseits und aus arbeitsmedizinischen Fragestellungen andererseits. Dies bedeutet inzwischen mehr als Impfungen und Malariaprophylaxe, auch wenn dies wichtige Bausteine geblieben sind. Heute verstehen Reisemediziner darunter vor allem die Prüfung, ob Reisender, Reiseland und Reisevorhaben zusammen passen. Dabei geht es um Vorerkrankungen und deren Auswirkung auf Ihre Reisefähigkeit, um Vorsichtsmaßnahmen im Hinblick auf aktuelle oder typische Erkrankungen im Reisegebiet, aber auch um die Versorgung oder Selbsthilfe im Notfall.

Gemeinsam finden wir auch in schwierigen Fällen eine Lösung, mit der Sie auch wieder gut nach Hause kommen. Bitte füllen Sie dazu vorab den Reisemedizinischen Dokumentationsbogen aus und senden ihn uns in die Praxis.

Hier finden Sie eine Übersicht zum Urlaubs-Check sowie zu allgemeinen Schutzimpfungen.

Medikamente

Alle Medikamente, die im Zusammenhang mit einer Reise verschrieben werden müssen (spezielle Impfstoffe, Malariaprophylaxe, Heparinspritzen, Antibiotika und anderes), bekommen Sie auf einem Privatrezept.

Alle Medikamente, die Sie aufgrund einer chronischen oder akuten Erkrankung auch während der Reise einnehmen müssen, bekommen Sie selbstverständlich wie immer auch auf einem Kassenrezept verordnet. Dabei kann nur der reguläre Bedarf, wie er im Normalfall in einem Quartal anfällt, verordnet werden. Sollten Sie eine mehrmonatige Reise planen und somit einen erhöhten Medikamentenbedarf haben, ist eine Rücksprache mit dem Sachbearbeiter Ihrer Krankenkasse und gegebenenfalls eine schriftliche Genehmigung vorab sinnvoll.

Für die mitzuführenden Medikamente (insbesondere bei Spritzen oder Betäubungsmitteln) muss unter Umständen ein Attest zur Vorlage am Flughafen (Sicherheitskontrolle, Einfuhrbestimmungen) ausgestellt werden.